Respondent


Ein neuer Name für den Patienten

Der Begriff "Patient" ist ein wahrlich althergebrachter Name. Aber was bedeuter er eigentlich wortgemäß? - Patient kommt aus dem Griechischen. Der Wortstamm "patien" meint soviel wie "erduldend, leidend, ertragend".

 

In einem Gesundheitsförderungs-Modell - wie es die Allokation ist - hat sich der Begriff Patient überholt und wird deshalb gegen den passenderen Begriff Respondent ausgetauscht.

 

In der Allokation geht es nicht um Leiden oder Ertragen. Hier geht es um kreatives hoffnungsvolles Mitgestalten am Gesundungsprozess.

 

Ist der Entschluss gefallen an der Allokation teilzunehmen, so wird der erschienene Mensch hier konsequent als Respondent angesprochen.

 

Respondenz - Die selbe "Wellenlänge" finden

Die neue Philosophie der Allokation bezeichnet den Patienten nun als Respondenten und den Arzt als Responsor. Beide respondieren in Folge dessen miteinander. Die einstige wortgegebene Hierarchie schwindet. Ein Dialog auf Augenhöhe wird möglich.

 

Im deutschen Duden (2014) wird dem Wortstamm "respons" folgende Bedeutung zugeschrieben: "Auf eine Initiative, auf bestimmte Vorschläge oder Anregungen hin erfolgen Reaktionen auf der anderen Seite."

 

In der Allokation findet die Begegnung beider Protagonisten somit auf einer achtsamen, würdevollen und gleichberechtigten Ebene der Verbundenheit statt (Respondenzgespräch).

 

Das ist eine gute Voraussetzung für ein gesundes und wertschätzendes Miteinander. Resondent und Responsor "schwingen" auf ähnlichen Wellenlängen. Gemeinsam wird nach Möglichkeiten gesucht vermeintlichen gesundheitlichen Störbildern zu begegnen.

 

Gesundheit selbst bestimmt

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass gut gemeinte Ratschläge und Vorsichtsmaßnahmen sogenannter medizinischer Fachleute selten wirklich zu gesundheitlichen Erfolgen führen.

 

Menschen wünschen sich Eigenverantwortung. In der Allokation wird ihnen diese Eigenverantwortung wiedergegeben.

 

Der Respondent ist ein mündiger Bürger. Ihre Wirklichkeit bezüglich ihrer individuellen Lebensidee ist maßgeblich. Die Allokation zollt dieser ureigenen Vorstellung vom Leben uneiengeschränkten Respekt.

 

In der Allokation wird der Respondent somit jederzeit als Fachmann seiner eigenen Gesundheitsbelange wahrgenommen. Als vollwertiger und gleichrangiger Partner im gemeinsam anzugehenden Gesundheitsprozess.